Ihr Beitrag für Seefeld

 

Bitte beachten Sie:

Die Phase I (Bestandsaufnahme) ist nun abgeschlossen - es können daher keine Beiträge mehr an der Pinnwand eingebracht werden. Außerdem ruht der gesamte Beteiligungsprozess in Folge des Kommunalwahlkampfes bis zum Frühjahr 2020.

Natürlich können Sie sich aber auch während dieser Zeit hier auf der Online-Plattform über den Prozess informieren: Auf der Online-Plattform finden Sie alle neusten Informationen und Entwicklungen zum Prozess, Beiträge aus der Breiten Beteiligung, Berichte aus den Bürgerwerkstätten sowie eine Zusammenstellung der Ergebnisse aus Phase I.

Beiträge

Inhalte mit dem Schlagwort hf gewerbe times .

  • Die Gemeindeverwaltung sollte nicht Gewerbeflächen besetzen, sondern im Ortszentrum liegen. Auf Dauer sind zur Gemeindefinanzierung Gewerbestellen erforderlich, deswegen sind auch Gewerbeanmietungen notwendig.
  • Der Glasfasernetzausbau muss vorangetrieben werden.
  • Der S-Bahnhof soll barrierefrei ausgebaut werden
  • Mehr Abstimmung bei benachbarten Gewerbegebieten (Frieding)
  • Elektroladeläulen aufstellen
  • Sicherung vorhandener innerörtlicher Gewerbeflächen
  • Mehr Genossenschaftswohnbau
  • Schnittplatz am Oberfeld verräumen
  • Verwaltungsgemeinschaften
  • Proaktive Kommunikation von Gemeindespitze mit Gewerbetreibenden
  • Mehr Bauland durch Ortsabrundungssatzung
  • Fahrradstreifen wie in Herrsching
  • Wechselnde Nutzung des Parkraums

Margita Gürtler, 16.09.2019*

Bitte weiter den Bau eines neuen Rathauses im Zentrum Seefeld verfolgen, um Gewerbefläche zu gewinnen (angemietetes Rathaus im Technologiepark frei machen). Des Weiteren ist es mir ein wichtiges Anliegen, darauf aufmerksam zu machen, den Schwerlastverkehr von den Ortsteilen Unering und Drößling fernzuhalten.

Klaus Jira, 16.09.2019*

Es gibt zu wenig Gewerbeflächen. Vorhandene Gewerbeflächen dürfen nicht in Wohnbaugebiete umgewandelt werden. Es müssen recht schnell Bebauungspläne zur Sicherung erstellt werden.*

Rudolf Lindermayer, 16.09.2019*

Die Gemeinde lebt z.Zt. von der Substanz. Nur durch Grundstücksverkäufe wird derzeit ein Defizit vermieden. In absehbarer Zeit ist damit Schluss. Handlungsfeld: Im Rahmen der Ortsentwicklung müssen Gewerbeflächen ausgewiesen werden, um Gewerbesteuereinnahmen zu generieren. Firmen, die sich erweitern wollten, sind bereits abgewandert. Die Suche nach einem Gewerbegebiet von der Hand in den Mund funktioniert nicht!

Wir benötigen ein lebhaftes Ortszentrum in Seefeld mit guten Einkaufsmöglichkeiten. Die Vergrößerung des Edeka-Marktes ist gut!

Handlungsfeld: Das Herausdrängen des Autoverkehrs ist daher kontraproduktiv, da die Bürger für größere Einkäufe ihr Auto brauchen! Verkehrsberuhigung ja, ideologische Autoverdammung nein!

Das Krankenhaus in Seefeld muss erhalten bleiben oder nottfalls an neuem Standort errichtet werden.

Anonym, 16.09.2019*

Seefeld blockiert Gewerbeflächen, weil kein eigenes Rathaus besteht. Es brauch dringend ein neues Rathaus, weil es langfristig billiger ist und über Gewerbe Geld verdient wird.

Anonym, 16.09.2019*

Intrakommunale Gebewerbegebiete: Mit anderen Gemeinden reden, wenn sie Gewerbe ansiedeln und besprechen, wie wir in Seefeld die Infrastruktur für den Verkehr erbringen müssen.

Der Finanzausgleich muss geklärt werden.*

 

Anonym, 16.09.2019

Ein entscheidendes Ziel der Ortsentwicklung sollte sein, den Ortskern Seefeld zu stärken, sowohl das Rathaus mit der Gemeindeverwaltung, wie auch der Klinikstandort mit Apotheken etc., als auch die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs, wie Supermarkt, Wochenmarkt u.a. Diese sind bitte im Ortskern zu halten. Flächenintensive Nutzungen, die im Gewerbegebiet angesiedelt werden können, sollten Platz machen für Wohnen und notwendige Infrastruktureinrichtungen. Verkehrsverbesserungen, wie die Ausweitung des Busverkehrs und die Anbindungen vom Ortskern Seefeld an die S-Bahn werden sehr begrüßt.

Von zentraler Bedeutung ist die Barrierefreiheit der S-Bahn, alle Anstrengungen dies umzusetzen sind bitte zu unternehmen. Nachfragen bei der DB reicht nicht! Beispiele wie Stockdorf zeigen, was möglich ist. Bevor im Ortsteil Seefeld Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation ergriffen werden, sollte eine Verkehrsuntersuchung Ziel- und Quellverkehr analysieren und Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung entwickeln. Auch wenn die Regional- und Landesplanung politisch immer wieder in Frage gestellt wird, sollte an den übergeordneten Zielen - wie z.B. dem regionalen Grünzug des Aubachtales und seiner Freihaltung festgehalten werden.

Almuth Boedecker, 16.09.2019*

Handlungsbedarf sehe ich bei dem Ausbau des 20-Min-Takts der S-Bahn, daher meine Bitte: das Verfahren dazu müsste nun angestoßen werden.

Außerdem halte ich eine Sicherung der innerörtlichen Gewerbeflächen als solche durch den Bebauungsplan (keine Umwandlung) für nötig.

Was das Thema Bauland angeht, so wird mehr davon benötigt (Wohnfläche). Wünschenswert ist auch die Förderung von genossenschaftlichem Wohnen.

 

Florian Kuchler, 16.09.2019*

  • Es ist wichtig, Gewerbeflächen nicht in Wohnflächen umzuwandeln
  • Begrüßenswert wäre der Erhalt, bzw. der Neubau des Krankenhauses
  • Für Seefeld ist schnelles Internet unabdingbar und sollte gewährleistet sein
  • Der Ausbau des Glasfasernetzes bzw. eine konsequente Mitverlegung ist von großer Dringlichkeit

Hiltrud Gürtler, 16.09.2019*

  • Der Kontakt der Gewerbetreibenden zur Gemeinde sollte enger werden
  • Die Verwaltung müsste zentralisiert werden
  • Es wäre wünschenswert, wegen des regen Verkehrs mehr Bürgersteige zu errichten
  • Erfreulich wäre ein regelmäßiger 20-Min-Takt bei S-Bahnen

Hiltrud Gürtler, 16.09.2019*

  • Das Rathaus sollte imZentrum Seefelds liegen und Gewerbetreibenden keine Fläche wegnehmen
  • Wichtig sind Blühstreifen
  • Die Radwege sollten wie in Herrsching sein
  • Wir benötigen einen barrierefreien S-Bahnhof
  • E-Ladesäulen sollten errichtet werden

Hiltrud Gürtler, 16.09.2019*

Es gibt mehr als 800 Unternehmen in der Gemeinde Seefeld - überwiegend Klein- und Einzelunternehmen. Damit sich nicht jedes Unternehmen seine eigene Büroinfrastruktur (Sekretariat, Räumlichkeiten, IT, Telefonanlage, Drucker, Schreibtische, etc. ) aufbauen und finanzieren muss, bieten sich Bürogemeinschaften an. Dieses Konzept gilt es auch bei uns in der Gemeinde mehr zu fördern.

Verena, 16.09.2019*

Wie die meisten wissen, sind die Gewerbesteuereinnahmen durch den Wegfall des größten Zahlers drastisch niedriger geworden. Ich glaube nicht, dass wir das durch ein klassisches Gewerbegebiet ausgleichen könnten. Was wir aber schon anstreben könnten, wäre die Errichtung von modernen Bürokonzepten, um innovative Firmen anzuziehen. Statt Boarding House (Hotel ähnliche Appartments für wenige Monate) würden uns "Coworking" Bürokonzepte-idealerweise mit einige Appartments, neue Firmen und damit Gewerbesteuerzahler bringen. Diese könnten von der Gemeinde errichtet und verwaltet werden oder von privaten Betreibern.

12.09.19, Wolfgang Kussmann*

Seefeld braucht ein grundlegendes Verkehrs- und Gewerbe-Konzept, das die Staatsstrasse ST2068 als großen Wert begreift: Heute kann man auf der Staatsstrasse durch das Seefelder Ortsgebiet fahren, ohne überhaupt zu bemerken, dass hier Orte und Gewerbe sind. Es ist unerklärlich, warum man freiwillig auf diesen Werbeeffekt verzichtet.

Die Verkehrssituation in Seefeld ist dagegen voller Widersprüche, die aber nicht sichtbar werden, wenn man nur die berechtigten Partikularinteressen der Individuen beachtet. Diese Widersprüche erzeugen Probleme, die aber nur lösbar sind, wenn man den Widerspruch beseitigt. So finden sich im Bürgerdialog wieder diverse Wünsche nach Tempo 30, während Seefeld schon heute objektiv zu den Gemeinden gehört, in denen man am schlechtesten überhaupt mit dem Auto voran kommt, weil sehr vieles verstellt und einspurig zugeparkt wurde und die Strassen zu eng sind.

Das sind Widersprüche, bei denen jeder aus seiner Sicht recht hat, wunderbar kann man das zum Beispiel an der immer zugeparkten Günteringer Strasse Nähe Bahnübergang oder der oberen Mühlbachstrassse bewundern, die durch Parker auch immer faktisch einspurig ist. Dabei sind beide Straße faktisch innerörtliche Verbindungsstrassen, die Mühlbachstrasse zur Espe und nach Starnberg. Der Radfahrer hat hier recht, der sich im einspurigen Bereich hochquält und sich von hinten von Autos bedrängt fühlt, der Autofahrer hat aber auch recht, der auf innerörtlichen Verbindungsstrassen einspurig faktisch auf 10 km/h gezwungen wird und schlicht genervt ist. Gleichzeitig richtet die Gemeinde dann aber beim Sportplatz sogar ein neues Gewerbegebiet ein, das aber über die Mühlbachstrasse angefahren werden muss, weil kein Zugang zur Staatsstrasse geplant wurde. Was ein Wunder, dass dann der Verkehr auf der Mühlbachstrasse steigt.

Ein schönes Beispiel der Widersprüche ist auch das Krankenhaus, das natürlich im Ort ausserörtlichen Verkehr anzieht, Verkehr der mit Martinshorn auch mal schneller unterwegs sein muss. Wenn es dann aber darum geht, das Krankenhaus mit Neubau an die Staatsstrasse zu verlagern, ist man dagegen.

Alles gleichzeitig geht aber nicht. Was der Ort wie alle Orte braucht, sind gut befahrbare Verbindungstrassen und wenn man die hat, kann auch im Rest problemlos überall Tempo 30 gelten. Da es aber völlig unrealistisch ist, Strassen mit Wohnbebauung wie die Günteringerstrasse oder die Mühlbachstrasse zu gut befahrbaren Verbindungsstrassen auszubauen, sollte man sich des Wertes der Staatsstrasse bewusst werden. Denn wenn man Gewerbe sichtbar an der Staatsstrasse positioniert, verbessert das die Wettbewerbsposition der Anbieter und erhöht damit auch die Gewerbesteuer. Und verringert die Verkehrsbelastung in der Gemeinde erheblich.
Ein Verkehrskonzept, das die Staatsstrasse als Wert erkennt, wird also das Krankenhaus an die Staatsstrasse verlagern und Gewerbegebiete mit einem direkten Zugang zur Staatsstrassse versehen, womit der innerörtliche Verkehr deutlich zurück geht.

Wenn man dann noch den Mut hätte, einem Einzelhändler wie bspw dem „V-Markt“, der schon lange nach Grundstücken in der Region sucht, einen Einkaufs-Markt an der Staatsstrasse zu ermöglichen, würden die Einkaufsmöglichkeiten der Bürger, wie die Gewerbesteuer durch ausserörtliche Käufer erheblich steigen. Diese ausserörtlichen Käufer würden aber durch die Staatsstrasse den Verkehr in der Gemeinde nicht belasten. Plötzlich wäre Seefeld mit Krankenhaus, Markt und Gewerbe sichtbar für alle Durchfahrenden. Direkt dahinter der S-Bahnhof, ideal mit Parkplatz auf der SO-Seite der Gleise. Und der innerörtliche Verkehr würde drastisch sinken. So würden zB alle Hechendorfer auf der Oberaltinger Hauptstrasse wegfallen, die dort nur zum Einkauf beim Edeka unterwegs sind, denn dieser innerörtliche Pendelverkehr macht derzeit eine Menge des Verkehrsaufkommens aus.

Mir ist bewusst, dass die Widerstände gegen so einen Ansatz immens wären, im Detail gibt es hunderte Partikularinteressen, die dann immer irgend ein Gegenargument suchen und finden. Jeder Einzelhändler im Ort wird dagegen sein und ein Kibitz wird mit Sicherheit auch irgendwo gefunden. Ohne so einen grundlegenden Ansatz aber, wird der Verkehr und die Infrastruktur in der Gemeinde weiter nerviges Stückwerk bleiben. Mit Tempo 30 hier und da, wird das Problem auf jeden Fall nicht einmal ansatzweise gelöst, sondern nur verstärkt. Der Wunsch vieler Bürger nach ruhigem Verkehr vor der Haustür ist berechtigt, den bekommt man aber nur, wenn man den Verkehr woanders fliessen lässt. Der Raum um die Staatsstrasse bietet sich dafür idealtypisch an.

30.08.2019, MS*

Ich möchte kleine Unternehmen stärken, die ohne großen Flächenverbrauch Arbeitsplätze bieten und Wertschöpfung erzielen. Der Fokus auf große Gewerbesteuerzahler ist riskant, siehe 3M. Kleine Unternehmen können nicht so einfach ihren Steuersitz verlagern, sorgen aber für eine vielfältige und kreative Mischung.

25.07.2019, Ortwin Gentz*

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