Ihr Beitrag für Seefeld

 

Bitte beachten Sie:

Die Phase I (Bestandsaufnahme) ist nun abgeschlossen - es können daher keine Beiträge mehr an der Pinnwand eingebracht werden. Außerdem ruht der gesamte Beteiligungsprozess in Folge des Kommunalwahlkampfes bis zum Frühjahr 2020.

Natürlich können Sie sich aber auch während dieser Zeit hier auf der Online-Plattform über den Prozess informieren: Auf der Online-Plattform finden Sie alle neusten Informationen und Entwicklungen zum Prozess, Beiträge aus der Breiten Beteiligung, Berichte aus den Bürgerwerkstätten sowie eine Zusammenstellung der Ergebnisse aus Phase I.

Beiträge

angle-left Viele Stärken, aber auch Nachholbedarf bei Ortsgestaltung, Verkehr und Einkaufsmöglichkeiten

1. Stärken:

Dazu gehören die Nähe zu München, S-Bahn, Natur, Familienfreundlichkeit, Kinderbetreuung mit Nachmittagsbetreuung bis 17 Uhr (so war es in den 2000er Jahren) oder die Förderung regenerativer Energien seit über 20 Jahren. Es gibt inzwischen viele Fahrradunterstellmöglichkeiten am Bahnhof und auch ein kleines Restaurantcafé. Ein großes Plus sind das Kino im Schloss Seefeld und das Sportstudio am Bahnhof. Neuerdings gibt es auch Busse in die Umgebung, das ist ein Zugewinn.   

2. Schwächen:

-> Ortsgestaltung

Leider wird viel gebaut, aber ohne sichtbares gestalterisches, nachhaltiges, sozial ausgewogenes Konzept. Trauriger Höhepunkt in puncto Ästhetik ist das Oberfeld. „Einen Schönheitspreis wird das Oberfeld in Hechendorf nicht gewinnen“, das hat die SZ bereits in der Planungsphase festgestellt (Ausgabe vom 11. Juli 2018).

Es fehlen zudem kleinere, bezahlbare Wohneinheiten, die aktuell am Oberfeld mit teils bizarren Argumentationsketten (mog i ned, wui i ned, mog i ned segn) vom GR verhindert wurden, obwohl Mehrfamilienhäuser von der Fachabteilung in der Gemeinde vorgeschlagen wurden. Für moderne Wohnkonzepte, den Ort aufwertende Architekturensembles, wie man sie beispielsweise im benachbarten Landkreis sieht, fehlen bislang entscheidende Impulse oder schlicht das Gespür. Die Neubauten, glücklicherweise inzwischen ohne Gauben und allzu massive Dachüberstände, durchziehen sich nach dem immer gleichen öden Konzept, zumeist von derselben Baufirma. Warum eigentlich? Konkurrenz würde den Markt beleben. Ich bin überzeugt, dass man schöner und günstiger bauen kann, wenn man nur will. *

 

-> Verkehr:


Oberfeld:

Der amtierende BM versprach bereits vor vielen Jahren, Fussgängern und Fahrradfahrern eine sichere Zone mit Licht am Oberfeld zu schaffen, damit man auch am Abend beispielsweise zum Bürgerstadl laufen bzw. radeln kann. Es blieb bei Versprechungen. Kinder und Jugendliche können bis heute das Oberfeld und den dort gelegenen Sportplatz nicht sicher begehen bzw. mit dem Rad befahren. 

Bahnhofstrasse, Hauptstrasse:

Diese Straßen sind zu breit, Autofahrer werden zum Schnellfahren eingeladen. Es gibt ausser direkt vor der Schule nirgendwo den Verkehr abbremsende Zonen oder Fahrbahnschwellen. Die gesamte Bahnhofstraße und auch die Hauptstraße in Hechendorf sind Beispiele für ein bürgerfernes, einseitig autofreundliches Verkehrskonzept. Besonders ärgerlich ist der Pflastersteinbereich direkt vor dem Bahnhof. Die Pflasterung, die eine „Fake-Schwelle“ darstellt und sich inzwischen auflöst, bremst den Verkehr nicht, im Gegenteil, viele Fahrer überfahren den Bereich mit hohem Tempo - ein Beispiel für die Verschwendung von Steuergeldern. Über Shared Space Zonen, mehr Begrünung könnte man nachdenken. Vielleicht lädt dies die Leute ein, innerorts wieder mehr mit dem Rad zu fahren. Es würde auch ein freundlicheres Miteinander fördern.


-> Einkaufen

Ein gut zu erreichender Supermarkt plus Getränkemarkt fehlt, wobei man sagen muss, dass das Angebot in der Umgebung (Herrsching, Gilching) sehr gut ist. Natürlich wäre es schön, wenn man unten an der Hauptstraße ggü des Bauhofs einen Supermarkt samt Getränkemarkt gebaut hätte. Beide Ortsteile hätten den gleichen Anfahrtsweg, niemand würde sich benachteiligt fühlen und das Verkehrsproblem innerorts wäre erheblich entschärft. Dieses sollte man evtl. nochmal prüfen.

 

Anonym, 24.07.19*