Passgenaue Vorbereitung 

Um passgenaue Konzepte zu entwickeln, sollten Beteiligungsprozesse vorab gut geplant und vorbereitet sein. Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen der Beteiligung? Welche Schritte sind im Einzelnen notwenig? Welche Beteiligungsmethoden und -kanäle sollen zum Einsatz kommen? Wie soll am Ende mit den Ergebnissen umgegangen werden. Erst wenn diese und ähnliche Fragen geklärt sind, kann der eigentliche Prozess starten.

Umfangreiche Information

Wenn es an Informationen fehlt, ist ein sachorientierter Dialog jenseits von Vorurteilen nur schwer möglich. Je umfangreicher und vollständiger die Information ist, umso größer ist das Vertrauen der Bürger in die Ernsthaftigkeit des Beteiligungsverfahrens. Auch wenn Bürger nur das wenigste davon zur Kenntnis nehmen können, setzt sich der Eindruck fest, dass ihnen nichts vorenthalten wird. Um möglichst breit über den Prozess zu informieren, setzt Polit@ktiv auf den Einsatz vieler Kanäle - von den aktuellsten Berichten aus der Lokalpresse, über Diskussionen in den sozialen Netzwerken und Hinweise von den kommumnalen Homepages, bis hin zu Informationen vor Ort im Rahmen von Bürgerversammlungen oder Marktständen.

 

Individuelle Motivation

Die Motivation, sich an der kommunalen Entwicklung aktiv zu beteiligen, resultiert nicht nur – wie häufig behauptet – aus einer gefühlten Betroffenheit, sondern vor allem daraus, dass die eigene Stimme Gehör findet. Bei Polit@ktiv werden Bürgerinnen und Bürger ernstgenommen mit ihren Ideen und Anliegen. Als Teilnehmender erhalte ich eine Rückmeldung auf meinen Beitrag und werde über den Prozess auf dem Laufenden gehalten. Nichts geht verloren. Auch wenn am Ende die eigene Idee nicht ausgewählt wird, so hat sie dennoch bei der Entscheidungsfindung eine Rolle gespielt.

Fundierte Meinungsbildung

Für die Bildung einer fundierten Meinung jenseits von Vorurteilen braucht es Zeit, den Zugang zu umfassenden und aufbereiteten Informationen sowie die Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen. Bürgerbeteiligung beschränkt sich nicht darin, das aktuelle Stimmungsbild im Vorbeigehen zu erfragen. Eine moderierte Online-Plattform bietet die Möglichkeit, umfangreiche Informationen über Pläne, Zeitschienen oder Gesetzestexte einzustellen. Darüber hinaus können Argumente und Ideen eingebracht und gesammelt werden.

Und im Anschluss: Dokumentation und Umsetzungsbegleitung

Im Anschluss an einen Beteiligungsprozess sollten die Ergebnisse sowohl in einer Broschüre (o.ä.) festgehalten als auch online an entsprechender Stelle ausführlich dokumentiert werden. Auf diese Weise wird die Transparenz deutlich erhöht und die Motivation, sich bei Gelegenheit erneut in einen Beteiligungsprozess einzubringen, gesteigert.

Außerdem hat es sich bewährt, dass aktive und interessierte Bürgerinnen und Bürger in die Umsetzung einbezogen werden. Dies kann beispielsweise über eine Begleitgruppen aus Mitgliedern der Bürgerschaft, des Gemeinderats und der Verwaltung erfolgen.

Beispielhaftes Handlungsfeld: Quartiersentwicklung

Quartieren wird als Schnittstelle von nachhaltiger Stadtentwicklung, Bürgern und Politik zunehmend Beachtung geschenkt. Als sozialer Nahraum ist er vor allem Wirkungsbereich lokaler Akteure, die soziale Themen bearbeiten und sich für mehr Lebensqualität vor Ort einsetzen. Dabei gilt es immer wieder, vielfältige Problemlagen zu entschärfen und verschiedene Dimensionen der Nachhaltigkeit („ökologisch“, „ökonomisch“ und „sozial“) im Blick zu behalten.

Wie können im Quartier soziale Gruppen erreicht werden, die sonst in Gruppendialogen unterrepräsentiert sind? Wie können nachhaltige Strukturen geschaffen werden, um ehrenamtliches Engagement längerfristig zu unterstützen? Gibt es Veränderungsbedarf beim Quartiersimage? Wie kann Qualifizierung und Förderung der Integration bewerkstelligt werden? Wie kann eine solide, langfristig ausgelegte Kommunikationsstruktur zwischen Bürger*innen, Politik, Verwaltung und örtlichen Akteuren aussehen? Dies sind nur einige Fragen, die Engagierte aus dem Quartier und aktive Akteurinnen und Akteure umtreiben.

 

Gerne unterstützen wir Sie bei der Gemeinde- und Quartierentwicklung in den Bereichen Inklusion, Integration und beim Umsetzungsprozess einer altersgerechten Entwicklung. Wir entlasten Sie in der Planungsphase und übernehmen die Akquise der passenden Fördermittel. Auch bei der Planung und Durchführung von Nachbarschaftsgesprächen vor Ort sind wir für Sie verlässlicher und kompetenter Partner.